Planerformat A5, A6, A7?

Welches Format ein guter Planer haben soll, lässt sich so schnell nicht beantworten. Es kommt auf das Einsatzgebiet (bspw. überwiegend im Büro und Zuhause – oder doch viel unterwegs?), die Handschrift (manche von uns haben Schwierigkeiten mit Mikroschrift) und weitere individueller Unterschiede an.

Nachfolgend ein paar Gedankengänge zur Entscheidungsfindung.

DIN A7

Was spricht für A7? Ultramobil.

Was spricht gegen A7? Einfach alles. Es ist sehr klein, winzige Handschrift nötig, wenig Termininfos können notiert werden, Aktivitätenlisten lassen sich praktisch gar nicht führen etc.

DIN A6

Was spricht für A6? Es ist mobil. Vergleichsweise mobil jedenfalls. In die Hosentasche passt es nicht, in die Jackentasche aber schon. Wenn ich zum Baumarkt gehe und meine Einkaufsliste dabei haben will – optimal. Ich packe einfach meinen Planer und gut ist. Wenn mich unterwegs die Ideenwut packt – habe ich den Planer mit hoher Wahrscheinlichkeit dabei und kann loslegen.

Was spricht gegen A6? Man muss sich in der Handschrift wirklich zusammenreißen – für jemanden, der beinahe 25 Jahre mit dem PC tippt und praktisch nie in irgendeiner Weise leserlich handschriftlich arbeiten konnte ein echtes Problem/eine Herausforderung. Beim Planen und beim „Brainstormen“ mit sich selbst – sehr wenig Platz, kaum „einfach drauf los schreiben“ machbar.

DIN A5

Was spricht für A5? Optimale Schreibfläche. Viel Platz auch mal für ne flotte Skizze. Sehr viel Raum für Brainstorming und für individuellen Ausdruck. Platz für große Projektlisten und entsprechende Notizen.

Was spricht gegen A5? Es ist nicht mobil. Gar nicht. So ein Teil schleppt man nicht umsonst herum. Nicht unbedingt wegen des Gewichtes – auch wegen des Effektes, das viele Leute lange Augen kriegen. Ja ich weiß man soll sich darüber keine Gedanken machen – tut man/ich aber. Wenn mich unterwegs die Kreativität mitnimmt – ist er vermutlich grad am Arbeitsplatz oder auf dem Küchentisch.

Gedankensturz

Ideal wäre eine Kombination aus beidem. Oder eine Umhängetasche für Herren, wo dann gleich auch Geldbeutel, Notfallreserve Kopfschmerztabletten, Autoschlüssel und anderes untergebracht werden kann [1. geht es Ihnen auch so, dass Sie insgeheim neidisch auf die Damenwelt sind, die immer alles dabei haben können, ohne Hosen, Jacken und sonstige Taschen am Körper zuzustopfen?].

Lösung in Sicht?

Hab ich Ihnen die Wahl leichter gemacht? Nein? War auch ehrlich gesagt nicht meine Absicht.

Ich entschuldige mich dafür. Aber mir ging es darum, Ihr Bewusstsein zu schärfen, dass so eine Entscheidung eben nicht aus dem Bauch heraus getroffen werden kann und eigentlich nur ein Mittel wirklich hilft:

Anfassen und selbst ausprobieren

Was nutzt der Autor?

Wenn Sie das unbedingt wissen möchten – ich nutze momentan ein A5-(Ringbuch!)-System. Vor Monaten habe ich mir eine Umhängetasche von Crumpler gekauft, die zum Herumtragen optimal geeignet ist (auch im Sommer und auch über einem dicken Wintermantel).

Sie sollten aber nicht das Systems des Autors verwenden, sondern sich Ihr eigenes erarbeiten. Diese Website soll Ihnen dabei helfen, in dem sie Ihnen die nötige Kompetenz vermittelt, eine für Sie richtige Entscheidung zu finden.

Ein Kommentar

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.