Superbuch als Ersatz für Aufgabenlisten etc.?

Vielleicht haben Sie schon mal davon gehört. Es geht um das Stichwort „Superbuch„. Das ist ein Buch, dass wir beruflich oft sowieso schon führen (wenn auch vielleicht nicht als „Buch“): Ein Journal mit den vielen kleinen Notizen (Rückrufe, kleine Aufgaben etc.), Mitschriften von Meetings und anderem.

Also ein großes Notizbuch, idealerweise gebunden und halbwegs hochwertig, damit es nicht nach wenigen Tagen auseinander fällt.

Als Ersatz für normale Aufgabenlisten?

Wann immer in unserem Superbuch eine Aufgabe entsteht, schreiben wir an den Außenrand ein „A“. Nach jedem Thema ziehen wir einen Querstrich. Wichtige Informationen notieren wir und erstellen im hinteren Teil des Buches ein Inhaltsverzeichnis mit den Angaben zum Thema und den Seitennummern als Referenz. Erledigte Dinge streichen wir einfach durch.

Optionaler Schritt: Täglich übertragen wir die offenen Aufgaben in unsere normale Aufgabenliste.

Weiterer Optionaler Schritt: Führen von zwei oder drei getrennten Superbüchern für das Privat- und Berufsleben und für größere Projekte.

Kann das schon alles sein?

Im Grunde genommen… Ja. Zumindest was die Bereich Aufgaben und Informationen angeht. Termine sollten wir nach wie vor in einem Kalender führen. Alles andere kann im Superbuch verbleiben.

Andererseits aber wieder nicht. Denn wir haben keinerlei Übersicht darüber, wie stark verplant wir schon sind. Wir tendiere ziemlich sicher dazu immer mehr Aufgaben zu übernehmen und verlieren das Gefühl für eine realistische Planung.

Ist es eventuell möglich, dass dieser Superbuch-Gedanke im Grunde sogar den Stress fördert – den diese Idee eigentlich vermeiden soll? Wir also trotz dieses „kreativen“ Ansatzes immer mehr das Gefühl haben wir verlieren die Kontrolle? Brauchen wir die Kontrolle überhaupt?

Was meinen Sie dazu? Ich würde mich über Kommentare freuen. Gerne auch per Mail.

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