Die Anti-Aufgaben-Liste

Häufig komme ich in die Verlegenheit Dinge zu notieren, die ich bewusst nicht tun möchte. Das meiste sind natürlich unerwünschte Gewohnheiten, aber auch andere Dinge, die ich aus bestimmten Gründen auf jeden Fall lassen will.

Anti-Aufgaben

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STOP ALL WAY von Peter Kaminski bei Flickr

Solche Anti-Aufgaben können durchaus total alltägliche Dinge sein, an die ich mich einfach erinnern möchte:

  • Heute kein Schokohörnchen in der Kantine kaufen.
  • Diese Woche kein Bier zum Abendessen trinken.
  • Beim nächsten Tanken keinen Schokoriegel kaufen.

Auf dieser Liste landen aber auch Dinge, die ich mir selbst immer wieder sagen muss:

  • Nicht alles muss sofort erledigt werden. Wenn jemand etwas von dir will, heißt das nicht automatisch, dass die Aufgabe auch auf den höchsten Platz der Aufgabenliste wandern muss. Also locker, kein Stress.
  • Nicht jede einzelne Mail muss grundsätzlich beantwortet werden.
  • 80% reichen in der Regel völlig aus, du brauchst keine Perfektion anstreben. Such dir ein paar Aufgaben heraus, wo du 80% versprochen hast, aber 120% liefern möchtest. Beim Rest gilt die Devise „so viel wie nötig – aber nicht mehr“.

Aus solchen Anti-Aufgaben lässt sich selbstverständlich auch eine Aufgabenliste bauen. Formulieren Sie dazu immer knackig-griffige Kurzformeln und setzen Sie diese in einer normale Liste.

Diese Anti-Liste ist immer die erste Liste, die Sie konsultieren, wenn Sie neue Aufgaben erledigen möchten. Denn hier notieren Sie ganz sicher auch viele Zeitsparer 😉

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