Checklisten

Checklisten können eine gute Unterstützung bei immer wieder gleichen Arbeitsschritten sein.

Sie fassen die einzelnen Schritte in der notwendigen Reihenfolge zusammen und entlasten den Kopf von der Pflicht, zur richtigen Zeit die richtigen Infos in der richtigen Abfolge zu liefern.

Checklisten

Checklisten haben ihren manchmal schlechen Ruf nicht verdient.

Was auf den ersten Blick übertrieben wirken könnte, ist auf den zweiten Blick eine Entlastung, die sich immer wieder bezahlt macht. Einmalig investieren Sie ein wenig Zeit und Aufmerksamkeit in das Erstellen der Liste, ggf. überarbeiten Sie die Liste ab und zu, und später – bei der Anwendung – sparen Sie Zeit (Sie müssen nicht mehr aktiv darüber nachdenk) und riskieren nicht, wichtige Schritte zu vergessen (in Stress-Situationen kommt das bei mir vor – bei Ihnen auch?).

Ich habe mir angewöhnt für viele Dinge – auch Kleinigkeiten des Alltags – Checklisten anzulegen. Manche davon nur vorübergehend, andere für den dauerhaften Einsatz.

Sie bieten mir die Sicherheit, dass ich nichts Wichtiges vergesse. Andere sind für mich deshalb schon wichtig, weil ich mir damit bereits im Vorfeld einer Umsetzung Gedanken über den geplanten Ablauf und die Abfolge der Arbeitsschritte machen kann.

Konkrete Beispiele

Folgende Checklisten habe ich erstellt und nutzen sie teilweise immer noch:

  1. Pack-Liste für meinen Koffer.
    Das mag übertrieben klingen – aber ich habe schon viel zu oft Dinge wie Rasierer oder Bürste vergessen (obwohl ich fast 2 Jahre lang wöchentlich gependelt bin – es ist ständig passiert). Auch Ladegeräte für Mobiltelefon und Laptop waren gerne daheim geblieben.
  2. Abfolge, wie die Produktionsübergabe meiner Programmänderungen beim Kunden erfolgen muss
    Sehr wichtig: ein Fehler hier hat u.U. fatale Auswirkungen und die Übergabe findet in der Regel nicht in absoluter Gelassenheit statt.
  3. Die Planung meines Gartenhauses liegt als Checkliste vor
    Dank dieser Liste habe ich schon einige Arbeiten gefunden, die ich beim ersten Entwickeln der Idee nicht berücksichtigt hatte, wie zum Beispiel, dass das Haus auch ein Fundament braucht und ich einen Stromanschluss legen muss.
  4. Checklisten für die Abweichungen von der abendlichen und morgendlichen Routine (wie ich in einem anderen Beitrag schrieb)
    Meine Kaffee-Erinnerungs-und-Müll-Rausbring-Liste – die ist zwischenzeitlich nicht mehr nötig, da ich die gewünschten Gewohnheiten zwischenzeitlich etabliert habe.

Fazit

Wie Sie sehen gibt es wirklich genug Gelegenheiten, wo Checklisten in der einen oder anderen Form sinnvoll eingesetzt werden können. Zur Entlastung Ihres Gedächtnisses und damit Sie sich immer voll auf das konzentrieren können, was aktuell wichtig ist. Es ist Energieverschwendung (und fehleranfällig) sich diese Dinge immer im Kopf behalten zu müssen.

Übrigens – dafür braucht es keine speziellen Formulare. Ein linierter Zettel reicht.

Ideen für Checklisten

Haben Sie eigene gute Ideen für Checklisten? Wenn ja – schreiben Sie doch einen kurzen Kommentar, damit auch andere Leser daran teilhaben können!

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